Wie vielfältig, innovativ und zukunftsorientiert die Forschung des wissenschaftlichen Nachwuchses in der Region ist, zeigte das Young Researchers Symposium 2026 in Kaiserslautern. Promovierende präsentierten bereits zum siebten Mal in diesem Eventformat ihre Forschungsarbeiten in Vorträgen und Posterbeiträgen und nutzten die Veranstaltung für den fachübergreifenden Austausch mit Forschenden verschiedener Disziplinen und Institutionen.
Das alle zwei Jahre stattfindende Symposium hat sich in den vergangenen Jahren als wichtige Plattform für den wissenschaftlichen Nachwuchs etabliert. Promovierende aus Kaiserslautern und Landau erhielten die Möglichkeit, ihre Forschung einem fachfremden Publikum vorzustellen und dabei über die Grenzen ihres eigenen Fachgebiets hinaus in den Austausch zu gehen.
Von KI bis Klimaforschung: Forschung verständlich machen und sichtbar werden
Für Prof. Dr. Melanie Steffens, Vizepräsidentin für Karriereentwicklung, Diversität und Gleichstellung der RPTU sowie Patronin des Young Researchers Symposiums, liegt eine besondere Stärke der Veranstaltung in der Verbindung von interdisziplinärem Austausch, Nachwuchsförderung und Wissenschaftskommunikation: »Das Young Researchers Symposium ist etwas Besonderes, weil hier viele Aspekte zusammenkommen. Die Promovierenden präsentieren ihre Forschung vor einem fachfremden Publikum und haben nur zwölf Minuten Zeit, komplexe Zusammenhänge verständlich zu erklären. Spitzenforschung zu betreiben ist das eine, Menschen außerhalb des eigenen Fachgebiets dafür zu begeistern, etwas anderes. Diese Kompetenz, wissenschaftliche Inhalte verständlich zu kommunizieren, wird im Laufe einer wissenschaftlichen Karriere immer wichtiger. Gleichzeitig stehen beim Symposium die Promovierenden selbst im Mittelpunkt. Auf vielen Fachkonferenzen präsentieren sie vielleicht ein Poster, hier erhalten sie eine große Bühne für ihre eigene Forschung und werden sogar mit Preisen ausgezeichnet«, sagt Steffens.