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Das Leistungszentrum Simulations- und Software-basierte Innovation

Digitale Lösungen treiben die energie-effiziente und ressourcenschonende Produktion entscheidend voran. Dazu müssen neue Ergebnisse und Ideen möglichst schnell in die Praxis überführt werden. Dies ist eine der zentralen Aufgaben, der wir uns im Leistungszentrum Simulations- und Software-basierte Innovation widmen. In den sogenannten Transferzentren werden die wissenschaftlichen Ergebnisse der Forschung anwendungsnah in Innovationen umgewandelt und Anforderungen aus Industrie und Gesellschaft unmittelbar adressiert.  

Eng vernetzt am Standort

Im Leistungszentrum bündeln das Fraunhofer-Institute für Techno- und Wirtschaftsmathematik ITWM und das Fraunhofer-Institut für Experimentelles Software Engineering IESE, die Technische Universität Kaiserslautern und die Hochschule Kaiserslautern ihre Forschungsexpertise. Hinzu kommt die enge Zusammenarbeit mit dem Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz DFKI und dem Leibniz-Institut für Verbundwerkstoffe IVW sowie weiteren lokalen Vereinen und Initiativen.

Die Zusammenführung der Ingenieurswissenschaft aus Elektrotechnik, Informationstechnik, Maschinenbau und Verfahrenstechnik mit Modellierungs- Simulations-, Optimierungs- und Softwareentwicklungsmethoden der Informatik und Mathematik bildet die Kernkompetenz des Leitungszentrums. Die intensive Zusammenarbeit stärkt die Strukturen der angewandten IT-Forschung und insbesondere der Hardware-, Software- und Netzwerk-basierten digitalen Technologie am Wissenschaftsstandort Kaiserslautern.

Forschung mit und für die Industrie

Zu unseren Kooperationsunternehmen aus der Wirtschaft zählen mehr als 30 regionale Firmen. Unter anderem sind die beiden größten arbeitgebenden Firmen in Rheinland-Pfalz, die BASF SE und Daimler Trucks, sowie BioNTech und John Deere in die Entwicklungsarbeit des Leistungszentrums eingebunden. Darüber hinaus arbeiten wir mit genauso vielen überregionalen Firmen zusammen, wie beispielsweise mit dem Exzellenzcluster Mathematik Münster, der Universitätsmedizin Mainz sowie der Universitätsmedizin Heidelberg/Mannheim.

Die gemeinsame Forschung setzt aktuell ihren Fokus auf die Methoden der Künstlichen Intelligenz (KI), auf Digitale Zwillinge und auf Next Generation Computing (NGC) einschließlich des Quantencomputings. Schwerpunkte liegen in den Bereichen der Modellierung technischer Prozesse und Produkte, der Simulations- und Softwaremethoden sowie der Optimierungs- und Entscheidungsunterstützung. Dabei visieren wir vor allem die Branchen Verfahrenstechnik, Mobilität, Produktionsprozesse sowie Biotechnologie und Gesundheit an.

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