Transferzentrum

»Smart Ecosystems«

Die Aktivitäten des Transferzentrums werden anhand der Herausforderungen der Digitalisierung, insbesondere der Megatrends Integration, Endnutzerprogrammierung, nachladbare Sicherheitskonzepte und Adaption ausgerichtet.

 

Fokus des Transferzentrums:

Im Transferzentrum »Smart Ecosystems« werden neue Methoden und Techniken des Software Engineerings in konkreten Anwendungsszenarien getestet.

Es gliedert sich dabei in drei verschiedene Schwerpunkten:

  • »Smart Embedded Systems«
  • »Digitale Dörfer«
  • »GreenPowerGrid«

 

Partner:

  • Fraunhofer ITWM und IESE
  • TU Kaiserslautern (AmSys, Informatik, Elektrotechnik/Informationstechnik)
  • Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz DFKI

»Smart Embedded Systems«

In diesem Bereich werden hauptsächlich adaptive Systeme und Entwicklungsplattformen für diese Systeme entwickelt.

Entstehen wird in diesem Cluster am Standort ein virtueller Integrationsrau für Softwaresysteme, der Was-Wäre-Wenn Analysen und die kooperative Konstruktion von offenen eingebetteten Systemen ermöglicht.

»Digitale Dörfer«

Software-Ecosystems sind Plattformen, die von einer Partei betrieben werden aber einen Mehrwert dadurch schaffen, dass weitere Anbieter diese Plattform diskriminierungsfrei benutzen können, um eigene Anwendungen zu realisieren. Dies erhöht den Nutzen der Plattform für alle beteiligten Parteien.

Im Kontext des Programms Smart Rural Areas und der Projekte Digitale Dörfer, Digital PILLR, Digitale Dörfer Bayern wurde ein solches Software-Ecosystem realisiert, um durch digitale Dienstleistungen die Infrastruktur und die Lebensqualität in ländlichen Regionen zu verbessern.

Das Zentrum 3 wird seine Aktivitäten in diesem Bereich vertiefen und weitere Anwendungsbereiche der Digitalen Dörfer Plattform, zum Beispiel Ausbildungsangebote, Handwerkerservice und Bezahlsystem eintegrieren.

»GreenPowerGrid«

Innerhalb des Demonstrationsvorhabens »GreenPowerGrid« wird in Zusammenarbeit mit regionalen Partnern ein verteiltes Batterie-Photovoltaik-Kraftwerk mit über 100 Einheiten aufgebaut. Die verteilten Batterien werden mittels einer Internetplattform zentral so verwaltet, dass eine maximale Eigenversorgung und eine maximale Nutzung des Photovoltaikpotenzials und der Speichermöglichkeiten in der Region zu einem lokalen Grünstromangebot kombiniert werden können.


myPowerGrid besteht aus einer zentralen Internetplattform zur Aggregation, Steuerung und Einsatzoptimierung der verteilten Speicher sowie einem lokalen Energiemanagementsystem, welches Energieflüsse vor Ort erfasst und den Speicher entsprechend der Fahrpläne dynamisch ansteuert.

 

Ziel:

Das Projekt geht der zentralen Frage nach, ob und wie intelligente Vernetzung von energieerzeugenden, -speichernden und verteilenden Systemen zu einer allgemeinen Erhöhung des Anteils erneuerbarer Energien bei sinkenden Kosten führen kann.

Dies wird im Demonstrationsprojekt »GreenPowerGrid« gemeinsam mit regionalen Partnern untersucht. Von besonderem Interesse für Forscher, Privatpersonen und Energieversorgungsunternehmen sind hierbei u.a. folgende Aspekte:

  • das Zusammenspiel der technischen Komponenten
  • das Verhalten der Anbieter und Betreiber
  • die Energiekosten im »Grünstromkreis«